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Klaus Wolframm (SPD),
17.08.2017

Bürger fragen - Wolframm antwortet Wolframm: "Wohnen bezahlbar machen..."

Klaus Wolframm (SPD)

Frage von Bürgerinnen an den Bundestagskandidaten Klaus Wolframm:

"Wie wollen Sie in Zukunft dem Ganzen Abhilfe schaffen, dass es auch den Geringverdienern möglich ist, eine größere Wohnung sich mieten zu können?"

Antwort von Klaus Wolframm:

"Ich möchte, dass Wohnen bezahlbar bleibt, gerade auch mit mittlerem und niedrigem Einkommen. Dafür packen wir als SPD in Ihrem Fall zwei Dinge nach der Bundestagswahl an: eine spürbare Entlastung von Menschen mit Kindern, insbesondere Alleinerziehenden, und das Eindämmen exzessiver Mietpreise.

Für Sie als dreifache Mutter kämpfen wir für die schrittweise Abschaffung der Kita-Gebühren und dafür, dass Bildung von der Grundschule bis zur Ausbildung oder dem Studium kostenfrei wird. In unserem Steuerkonzept ist außerdem ein Kinderbonus verankert: für jedes Kind erhalten Sie dann pro Jahr 150 € Steuerlast abgezogen. Und wir reformieren das Kindergeld: einkommenschwächere Eltern müssen dann nicht mehr zusätzlich zum Kindergeld den umständlich zu erhaltenden Kinderzuschlag beantragen, sondern bekommen ein erweitertes Kindergeld, gestaffelt nach Einkommen und gerade für Alleinerziehende mit einem spürbaren Plus im Vergleich zu jetzt.

Die von uns 2015 eingeführte Mietpreisbremse muss noch einmal auf den Prüfstand: ich persönlich stehe für die flächendeckende Einführung dieses Instruments, wogegen sich die Union leider gewehrt hat. Außerdem muss den neuen Mieterinnen und Mietern klar sein, wie hoch die Vormiete war, um einschätzen zu können, ob sich der Vermieter an die Mietpreisbremse hält. Dazu fordern wir mehr Transparenz. Sollte hier geschummelt worden sein, werden wir dafür sorgen, dass die Mieterinnen und Mieter die gesamte zu viel gezahlte Miete zurückverlangen können. Auch zulässige Mieterhöhungen nach einer Modernisierung müssen auf ein gesundes Maß begrenzt werden.